5 Tipps für die perfekte (Insta-) Story

Ein Trend, der auch 2021 bestehen bleibt: Instagram und Facebook Stories, der WhatsApp-Status und seit neustem auch Stories auf LinkedIn und Twitter Fleets – kurzlebige Inhalte, die einfach und schnell auf allen Social-Media-Plattformen geteilt werden können und nach 24 Stunden wieder aus dem Feed der User verschwinden. Und der Hype ist real: Unglaubliche 86,6 % aller User posten selber Stories bei Instagram und mehr als zwei Drittel schauen sich täglich Stories an. Das Potenzial für Unternehmen, Marken oder Produkten von der eigenen Zielgruppe gesehen zu werden ist hier also groß.

„FOMO“ ist dabei das Stichwort: „Fear Of Missing Out“, die Angst, ein Ereignis oder eine soziale Interaktion zu verpassen und nicht auf dem Laufenden zu sein. Die Tatsache, dass der kurzlebige Content schon bald nicht mehr angesehen werden kann, macht ihn so effektiv.

Beste Voraussetzungen also für das Marketing mit Stories & Co., relevante Inhalte geschickt zu verbreiten. Durch ein paar einfache Kniffe und Mechaniken lässt sich die organische Reichweite und das Engagement der eigenen Stories noch zusätzlich steigern. Hier kommen unsere 5 Tipps für die perfekte (Insta-)Story!

Tipp No. 1: Hashtags & Geotags

Hashtags und Geotags haben riesiges Potential zur Steigerung der Follower-Zahlen, werden bei Insta-Stories aber oft vernachlässigt. Geotags, also das Markieren eures Standorts, ermöglichen es Usern eure Story zu finden, wenn sie die Standortsuche verwenden. Besonders für die Reisebranche ist das ein wahrer Boost zur Reichweitensteigerung. Aber auch Hashtags erhöhen die Sichtbarkeit und sollten gerade von kleinen und mittleren Accounts gezielt zum Aufbau ihrer Followerschaft verwendet werden.

Pro-Tipp: Verwendet seltener genutzte (aber dennoch passende) Hashtags. Diese versprechen oftmals eine höhere Interaktionsrate, sind aufgrund der niedrigen Anzahl an Beiträgen schneller zu finden und werden genau in die Zielgruppe gestreut, die nach diesen Schlagwörtern sucht. Pro Story können bis zu 10 Tags eingefügt werden.

Tipp No. 2: Untertitel & Texte

Zusätzliche Texte und Untertitel machen die Nutzung von Stories noch komfortabler – vor allem unterwegs lässt es die Situation nicht immer zu, dass Stories mit Ton angeschaut werden können. Manchmal ist die Umgebung auch einfach zu laut oder man hat keine Kopfhörer dabei. Untertitel (auch: Captions) helfen die Message trotzdem zu transportieren, machen die Inhalte barrierefrei zugänglich und können auch als Übersetzungs-Feature genutzt werden. 

Daher sollte ein kurzer, zusammenfassender Text das absolute Minimum sein, die volle Punktzahl gibt’s für vollständige und korrekte Untertitel!

Pro-Tipp: Instagram rollt gerade das “Sound off“ Feature aus, das mit einem Captions-Sticker automatische Untertitel zu Stories erstellt. Das sollte man sich definitiv mal anschauen.

Tipp No. 3: Interaktion durch Fragen und Abstimmungen

Keine eindimensionale Kommunikation und trockene Fakten, sondern in den Dialog treten, interagieren und kollaborieren ­– das ist noch immer das Credo des Social Web und wird von den Usern nach wie vor gerne angenommen und gelebt. Macht euch deshalb mit den von Instagram angebotenen Sticker-Features vertraut. Denn ob Umfrage, offene Fragerunde oder der Like-Barometer, nutzt diese Funktionen, um euch die Insights aus eurer Zielgruppe zu holen. Es kann nicht einfacher sein 😄

Tipp 4: Swipe Up & Verlinkungen in Stories

Ihr wollt eure User direkt auf euren Webshop leiten oder zur eurem neusten Blogartikel führen? Dann ist das Swipe Up-Feature Gold wert und natürlich schon lange kein Geheimnis mehr. Allerdings wird diese Funktion erst freigeschaltet, wenn euer Account die „magische“ 10.000 Follower-Marke überschritten hat. Als Alternative hat Instagram 2020 auch eine „kleinere“ Swipe-Up-Funktion für Unternehmen eingeführt, die so auch mit weniger Followern auf ihrem Business Account auf ihren Shop oder ihre Produkte verlinken können. 

Zudem entwickelt Instagram gerade einen neuen Link-Sticker für Stories, der aktuell dieselbe Funktion wie das Swipe Up-Feature hat. Ob den Sticker auch Accounts unter 10.000 Follower nutzen können und wann die Funktion ausgerollt wird, ist momentan aber noch nicht bekannt.

Tipp 5: Authentizität

In unserem letzten Tipp geht es um eine Eigenschaft, die eigentlich immer im Trend sein sollte: Authentizität. Stories müssen nicht perfekt produziert sein, sondern leben davon, echte und nahbare Momente einzufangen. Der kurzlebige, eher bodenständige Content in den Stories steht damit zwar im Kontrast zu den meist perfekt gestalteten Posts im News-Feed, findet aber durch die sehr vertraute und authentische Atmosphäre großen Anklang bei den Usern. Davon können Marken profitieren: 58 % der User geben an, sich mehr für Marken und Produkte zu interessieren, nachdem sie in einer Story gefeatured wurden. Viele Unternehmen haben den Trend offensichtlich schon erkannt, aktuell kommen ein Drittel der meistgesehenen Stories von Business-Accounts.

Natürlich sind dies nur einige Mechaniken, die sich Unternehmen zunutze machen können, um Reichweite, Bekanntheit und Engagement zu steigern. Instagram, wie alle anderen Social Networks, verändert und erweitert seine Funktionen regelmäßig. Hier heißt es: Am Ball bleiben und einfach mal ausprobieren, was für eure Zielgruppe und eure Unternehmensziele am besten passt!


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